Kategorie-Archiv: Timeline

12. November 2014

Petition braucht langen Atem

Artikel
Übergabe von über 7.600 Unterschriften an Kersten Steinke, Vorsitzende des Petitionsausschusses unter dem Reichsküppel am 12. November 2014. Foto: Xanthe Hall / IPPNW

7.600 Unterschriften für die Ächtung von Uranwaffen hat eine Delegation der deutschen Sektion der Internationalen Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW Deutschland) heute im Bundestag dem Petitionsausschuss überreicht Xanthe Hall (IPPNW), Birgit Malzahn (Bundesausschuss Friedensratschlag), Prof. Manfred Mohr (IALANA), Ana von Keitz und Brigitte Runge (Arbeitskreis Uranmunition Berlin) trafen sich unter der Reichstagsküppel auf der […]

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06. November 2014

Petitionsübergabe an den Deutschen Bundestag – Aktionstag gegen Uranwaffen

Pressemitteilung
Foto: Xanthe Hall / IPPNW

Deutschland soll sich für die Ächtung von Uranwaffen einsetzen. Das fordern 7.000 UnterzeichnerInnen einer Petition, die die deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen, ICBUW Deutschland, nächste Woche dem Petitionsausschuss des Bundestages übergeben wird. Die Übergabe findet am 12. November um 12 Uhr unter der Reichstagskuppel auf der Fraktionsebene statt. Ab 11 Uhr gibt es eine Mahnwache auf der Reichstagswiese vor dem Haupteingang.

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02. Oktober 2014

Kein erneuter Einsatz von Uranmunition im Irak

Pressemitteilung
Titelseite der PAX-Studie "Laid To Waste"
Cover: PAX

Laut US-Medien plant das Pentagon den Einsatz von zwölf A-10 Flugzeugen im Rahmen des Kampfes gegen die IS-Kämpfer im Nahen Osten. Diese Flugzeuge verfügen über eine 30-Millimeter-Bordkanone, die Geschosse aus Uranmunition abfeuern kann. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der US-Regierung dafür einzusetzen, dass prinzipiell auf die Verwendung von Uranmunition verzichtet wird.

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09. September 2014

Antwort der Bundesregierung zur Gefahr durch Uranmunition

Artikel
Inge Höger, MdB
Bild: atomwaffenfrei.de

Auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hat die Bundesregierung durch das Verteidigungsministerium erklären lassen, dass Bundeswehrsoldaten in keinem Einsatz durch Uranmunition (DU, abgereichertes Uran) gefährdet gewesen seien. Inge Höger, Abrüstungspolitische Sprecherin von DIE LINKE zur Stellungnahme des Ministeriums vom 26. August 2014: „In der vorliegenden Antwort wird besonders die Ambivalenz der Regierungsposition deutlich: Einerseits stellt sie sich gegen die Exhumierung des 2000 gestorbenen KFOR-Soldaten André Horn, bei dem der Kontakt mit Uranmunition als Todesursache nahe liegt. Sie boykottiert damit eine wissenschaftlich fundierte Aufklärung, …“

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29. August 2014

Abgereichertes Uran verursacht Krebs

Pressemitteilung
© Xavier Bourgois / Handicap International / Test

Der Irak hat sich im Vorfeld der UN-Generalversammlung für einen Verbotsvertrag für Uranwaffen ausgesprochen. Die Beweise für langfristige und schwerwiegende Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Uranmunition werden immer erdrückender. Laut einer aktuellen Analyse der Internationalen Koalition für die Ächtung der Uranwaffen (ICBUW) schädigt abgereichertes Uran (depleted uranium, DU) die DNA auf zweifache Weise: als Schwermetall wirkt es chemotoxisch und als Alphastrahler radiotoxisch. Für den Bericht wurden über 50 qualifizierte Studien ausgewertet.

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Thema Uranwaffen auf dem Hiroshimatag in München

Artikel
Hiroshimatag München 2014
Bild: Münchner Friedensbündnis

Am 06. August 2014 fanden bundesweit Gedenkaktionen für die Opfer des Atombombenabwurfs 1945 in Hiroshima statt. Auch das Münchner Friedensbündnis hat zur Mahnwache und Kundgebung in München aufgerufen, um den verheerenden Folgen der Atombombenabwürfe vor 69 Jahren zu gedenken und zur Ächtung von Atomwaffen aufzurufen. In diesem Jahr beteiligte sich die ICBUW Deutschland an der Aktion, um mit einem Redebeitrag, der Petition und Infomaterial über die Uranwaffen-Problematik aufzuklären.

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18. August 2014

Deutsche Anti-Uranwaffen-Koalition online

Pressemitteilung

Unter www.uranmuniton.org ist die Deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen nunmehr im Web präsent. Das 2013 formell unter dem Namen ICBUW Deutschland ins Leben gerufene Netzwerk ist Bestandteil der global angelegten International Coalition to Ban Uranium Weapons (ICBUW, www.icbuw.org). Mit seiner neuen Internetpräsenz möchte das Netzwerk seine Aktivitäten und sein Anliegen besser verdeutlichen, das darauf gerichtet ist, Uranwaffen zu ächten und damit einen Beitrag gegen die Umweltzerstörung durch Krieg zu leisten.

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13. August 2014

Aktionswochenende gegen Uranwaffen, 3.-4. Oktober

Terminhinweis
Die Zahl der Krebsfälle ist in den vergangenen zehn Jahren drastisch angestiegen. Bild: SWR
Bild: SWR

Die Koalition zur Ächtung von Uranwaffen ICBUW Deutschland plant Veranstaltungen und Aktionen am ersten Oktoberwochenende in Berlin – im Vorfeld anstehender Beratungen der UN-Generalversammlung zum Thema sowie des UN-Tages gegen die Umweltzerstörung durch Krieg am 6. November. Im Rahmen des Uraniumfilmfestivals werden am 3. Oktober 2014 Filme zu den Themenbereichen Uranwaffen sowie Umweltzerstörung durch Krieg und Militär gezeigt und eine Fachveranstaltung am 4. Oktober 2014 widmet sich der Frage: Deutschland und Uranwaffen – wie betroffen sind wir?

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01. Juli 2014

USA verwendete im Irakkrieg Uranmunition in Wohngebieten

Materialhinweis
Titelseite der PAX-Studie "Laid To Waste"
Cover: PAX

Laut einem Bericht der niederländischen Friedensorganisation Pax haben die US-Streitkräfte im Irakkrieg 2003 Uranmunition in Wohngebieten eingesetzt. Das US-Militär hatte bis jetzt den Einsatz der Munition ausschließlich gegen irakische Panzertruppen eingestanden. Doch nach Angaben der Friedensorganisation wurden auch die Ortschaften im Raum Basra, al-Samawa und Nasiria mit Uran-Munition beschossen.

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Waffenreste aus abgereichertem Uran bedrohen das Leben auch nach dem Ende von Kriegen

Mitte August 2013 rief die deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ein Zweig der ICBUW-International Coalition to Ban Uranium Weapons) eine Petition ins Leben, die sich an Bundesregierung und Bundestag wendet. Beide werden u.a. aufgefordert, „sich dafür einzusetzen, dass die Verwendung von Uran-Waffen sofort eingestellt wird“ und dass „Herstellung, Beschaffung, Lagerung, Besitz, Finanzierung, Verkauf, Verbreitung […]

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